Archiv für Mai 2010

Offizieller Firefox mit 64 Bit

Montag, 31. Mai 2010

Mozilla plant, künfitge Firefox auch als 64-Bit-Version zu veröffentlichen. Heise meldet heute, dass die ersten Nightly Builds für Windows verfügbar sind. Versionen für Mac und Linux seien seit dem 9. April verfügbar. Die Dateien sind auf Mozillas FTP verfügbar. Wie üblich der Hinweis, dass es sich um ungetestete Entwicklerversionen handelt, die auf keinen Fall produktiv genutzt werden sollten.

Seit Firefox 3.6 und Thunderbird 3.0 habe ich mir die Mühe gemacht, die Version als x64 für Linux zu kompilieren. Wer möchte, kann sie sich vom meinem GoogleDocs-Account laden (Benutzung auf eigene Gefahr, ich konnte bis jetzt keine Probleme feststellen).

Gerade bei Plugins ist es sinnvoll, durchgehend eine Architektur zu benutzen. Ich habe Probleme mit 32-Bit-Flash, egal ob 32-/64-Bit-Firefox. Der 64-Bit-Flash läuft aber nicht mit 32-Bit-Firefox. Deswegen habe ich alles auf 64 Bit gesetzt und benutze die Beta von Flash. Hoffentlich setzt sich HTML5 schnell durch… :-D

Dive Into HTML5

Sonntag, 30. Mai 2010

Eben habe ich beim Schockwellenreiter gelesen, dass Mark Pilgrim gerade an einem neuen Buch arbeitet. Pilgrim ist Autor von Werken wie Dive Into Greasemonkey und Dive Into Python, die zwar kostenlos online zu lesen sind, aber auch als Buch bestellt werden können. Mit diesen beiden habe ich Greasemonkey und Python kennengelernt. Sein neustes  Werk beschäftigt sich mit HTML5, und heißt daher Dive Into HTML5. Das ganze ist noch nicht fertig, aber es sind bereits einige interessante Erläuterungen und Tutorials verfügbar. Er zeigt Unterstützungen seitens der Browser auf und verlinkt einige Demo-Seiten.

Einige der Themen sind:

  • Geschichte von HTML(5)
  • Browser-Unterstützung und dessen Erkennung
  • Die neuen strukturienden Elemente
  • Canvas
  • Video (inklusive Codecs und Container)
  • Geolocation
  • Offline-Anwendungen
  • Die neuen Formular-Möglichkeiten

Meine Freeware (Update)

Samstag, 22. Mai 2010

Caschy hat damit angefangen, andere haben weitergemacht, zuletzt hat Basian berichtet. Jetzt möchte ich weitermachen und zeigen, was ich so an Software benutze.

Zunächst mal: der Browser. Bei mir bleibt immer noch Firefox die Nummer eins. Als Developer brauche ich immer noch einige Add-Ons, allen voran Firebug, da können Chromes Entwicklertools nicht mithalten. Ich benutze  zum einen die aktuelle stabile Version (zurzeit 3.6.3). Nebenher habe ich noch den aktuellen Mozilla Developer Preview und den aktuellen Nightly startklar.

Um ab und zu nebenher mal was auszuprobieren habe ich noch Chromium (nicht Chrome) installiert. Benutze ich aber nicht produktiv.

Zum Mailen benutze ich, passend zum Fuchs, Thunderbird. In Kombination mit GMail und IMAP geht der so richtig ab. Zugriff auf alle Labels sowie aufs Archiv. Mails überall Syncron. Und mit dem AddOn MailboxAlert, einem kleinen Bash-Script und NotifyOSD krieg ich live eine Benachrichtigung über neue Mails. Meine Termine liegen bei Google, werden in Thunderbird mittels Lightning eingebunden.

Da ich allerdings viel buzze und es bis vor kurzem noch keinerlei vernünftite Clients gab, bin ich momentan auch oft im Web-Interface.

Zum Chatten benutze ich Pidgin. Ich habe zwei ICQ-Konten, einmal Jabber (GMail) sowie Skype. Der Skype-Client muss dabei zwar im Hintergrund laufen, dafür habe ich eine Oberfläche für alles. Und ja, ich würde auch lieber Jabber statt ICQ benutzen.

Für Torrents nutze ich Transmission. Für mich selbst lade ich eigentlich kaum was, aber da ich eine recht gute Verbindung und etwas ungenutzte Bandbreite habe, seede ich einige Linux-Distributionen. Falls ich die Übertragung zum Surfen mal drossele, dann eigentlich nur den Download, selten den Upload.

Als System-Monitor benutze ich Conky. OK, da ist einiges dabei, was nicht notwendig wäre, aber es stört ja nicht weiter ;-)

Hinweis: Das Hintergrundbild ist das des Desktops. Conky ist transparent.

Das Hauptwerkzeug eines Entwicklers: der Texteditor. Ich habe keine besondere IDE¸sondern benutze gedit. Ein paar Plugins, und man hat einen Texteditor mit Syntax-Hightlighting, Auto-Completion, Class-Browser, Dateiübergreifendem Suchen und eingebautem Terminal und Python-Konsole.

Für Screenshots benutze ich Shutter. Ganzer Bildschirm, einzelne Fenster, Maus-Auswahl, mit/ohne Cursor, mit/ohne Fenster-Deko. Bearbeitung direkt im Programm möglich.

Da ich ab und zu auch mal Windows starte, habe ich auch da die ein oder andere Perle. Neben den bereits erwähnten Programmen sticht bei den Screenshots ganz klar PicPick hervor.

Für jede weitere Bearbeitung benutze ich GIMP. Zugegeben: Gewöhnungsbedürftig. Oft auch nur mit einem guten Fenstermanager (Compiz) benutzerbar. Ich würde zu einer Ein-Fenster-Funktion nicht nein sagen. Aber ich werde so oder so auch zu GIMP nicht nein sagen.

Als Programmstarter und eignetlich auch Alles-Könner benutze ich Gnome-Do. (Nicht wundern wegen des Hintergrunds, der wechselt automatisch alle paar Minuten)

Eine Taskleiste habe ich mittlerweile auch nicht mehr, stattdessen benutze ich Docky. Früher ein Teil von Gnome-Do, mittlerweile eigenständig.

Außedem noch das ein oder andere, dass ich nicht regelmäßig oder aktiv nutze:

  • Packer: Gnomes Archiv-Manager (aka file-roller). Integriert sich in Nautilus und kann mit den richtigen Paketen alle Formate.
  • Sandkasten: VirtualBox (OSE = Open-Source-Edition).
  • Verschlüsselung: Die Dateien in meinem Home-Verzeichnis verschlüssele ich mit ecryptfs. Vielleicht setze ich mich irgendwann mal etwas mit TrueCrypt auseinander, um noch das ein oder andere auf externen Datenträgern zu verschlüsseln.
  • Brennprogramm: Brasero. Für meine Anwendungen reicht das voll und ganz aus.
  • PDF-Viewer: Evince. Noch schlanker gehts kaum.
  • Büro-Anwendungen: OpenOffice
  • Musik-Player: Rhythmbox
  • Media-Plaxer: Totem
  • Antivirus/Firewall: Keine Firewall, keine Guard, lediglich ClamAV um verdächtige Dateien mal zu scannen
  • Bildbetracher: Eye of Gnome
  • Sicherungsprogramm: Back In Time
  • FTP-Client: Nautilus oder Filezilla.
  • Fun-Bereich: Ab und zu ‘ne Runde Supertuxkart ;-)
  • Terminal: Das Gnome-Terminal
  • Dateien umbenennen: pyRenamer
  • Screencasts: gtkRecordMyDesktop

Man sieht, ich nutze vor allem Gnomes bzw. Ubuntus Standard-Anwendungen. Die sind für Anfänger leicht zu bedienen, für fortgeschrittene aber gut zu erweitern.

So, dass war eigentlich das wichtigste. Noch was in eigener Sache. Da ich ja kürzlich zum Blogger mutiert bin: Kennt jemand einen einfachen Blog-Writer für Ubuntu/Linux, bevorzugt GTK? Hatte mal BloGTK ausprobiert, hatte aber verschiedene Macken.

WebM: neuer Video-Codec von Google für alle

Mittwoch, 19. Mai 2010

Was alle gehofft haben, ist passiert: Google hatte damals ja On2 und damit VP8 gekauft. Befürworter des OpenWeb hofften, dass Google den Codec als offenen Standard veröffentlicht, um einen guten, lizenzfreien Komprimierungsalgorithmus verwenden zu können. Mit WebM hat Google das nun getan.

WebM ist ein neues Format, das auf dem Matroska-Container, dem Ogg-Codec und natürlich VP8 basiert. Mozilla hat bereits angekündigt, WebM in Firefox zu implementieren. Doch sie waren nicht die einzigen: Google wird das ganze natürlich in Chrome einbauen, Opera wird es unterstützen, und sogar Adobe will es in Flash unterstützen. Das heißt, dass außer dem IE und Safari alle relevanten Browser WebM implementieren werden. Das ganze wird in den Nightlies (Firefox), Labs (Opera) und Devs (Chrome) anscheinend bereits getestet.

Und die beste Nachricht von allen ist eigentlich: Google hat auch angekündigt, nach und nach alle Videos auf YouTube in WebM anzubieten! Viele haben (mit Recht) gesagt, dass solange die beiden größten Video-Portale YouTube und Vimeo an H.264 festhalten, wird sich OpenVideo nicht durchsetzen. Wenn YouTube WebM anbietet, ist ein großer Schritt getan. Das könnte echt was werden.

Blog in Google Buzz einbinden

Mittwoch, 19. Mai 2010

Nachdem mein Blog richtig stand und den ersten Artikel enthielt, habe ich mich damit beschäftigt, wie man ihn in Google Buzz einbindet. Auch, weil Didi mich danach gefragt hat, werde ich das ganze hier nochmal beschreiben, damit er nicht jeden neuen Post manuell in Buzz verlinken muss. Wenn ihr euren Blog verknüpft habt, werden eure Beiträge automatisch in Buzz gepostet.

Ein verlinkter Blog-Post in Buzz

Ein verlinkter Blog-Post in Buzz

Die Beschreibung habe ich ursprünglich hier gefunden.

Zunächst mal müsst ihr Google beweisen, dass das ganze euer Blog ist. Deswegen müsst ihr einen sichtbaren oder versteckten Link auf euer Profil einbauen. Besucht dazu euer Google-Profil und kopiert die Seitenadresse, darin sollte entweder euer Benutzername, oder eine lange ID-Nummer stehen.

Um den Link sichtbar zu platzieren, schreibt ihr folgenden Code in den sichtbaren Teil des Templates (<body>):

<a href="deine Profil-Adresse" rel="me">Beschriftungstext</a>

Um den Link nicht sichtbar zu platzieren, schreibt ihr folgenden Code in den Kopfbereich des Templates (<head>):

<link rel="me" type="text/html" href="deine Profil-Adresse" rel="me" />

Jetzt müsst ihr umgekehrt von eurem Profil zu eurem Blog verlinken. Geht dazu auf diese Seite und fügt unter Links euren Blog hinzu. Anschließend müsst ihr den neuen Eintrag unter Meine Links bearbeiten und Dies ist eine Profilseite über mich ankreuzen. Anschließend noch alle Änderungen speichern.

Als nächstes muss euer Blog neu indiziert werden. Besucht dazu diese Appspot-Seite (ihr müsst euch mit eurem Google-Account anmelden) und klickt in der Zeile mit eurem Blog auf Recrawl. Google hat euren Blog jetzt korrekt erkannt.

Zu guter Letzt öffnet ihr Buzz und fügt unter verknüpfte Websites (über dem Eingabefeld) euren Blog hinzu.

Ich habe festgestellt, dass neue Posts sehr schnell bei Buzz landen, obwohl dieser Blog ja erst einen Tag existiert. Könnte vielleicht an den Buzz-Widgets liegen.

Wörterbuch für Ubuntu

Dienstag, 18. Mai 2010

So, zumindest einen Beitrag mit echtem Content möchte ich heute noch loswerden.

Ich kannte schon länger das Gnome Wörterbuch (gnome-dictionary), auch weil es ein Plugin für Gnome-Do gibt. Allerdings wurde immer nur in einem englischen Wörterbuch nachgeschaut, und da mir das ganze nicht so wichtig war, bin ich der Sache nicht weiter nachgegangen. Allerdings bin ich im Google Reader über diesen Artikel gestolpert, der einige Tipps dazu liefert. Zum einen das Applet für das Gnome-Panel, das ich aber wegen Gnome-Do eh nicht genutzt hätte. Allerdings gab es weiterhin den Hinweis, einige Pakete aus den Paketquellen zu installieren, zum einen eine dictd-Server, zum anderen einige Wörterbücher für diesen Server. Dann das Gnome Wörterbuch auf den lokalen Server umgestellt und man hat ein Offline-Wörterbuch auf dem Rechner.

Eine andere Vorgehensweise ist auf der Seite Wörterbücher im Ubuntuusers-Wiki beschrieben. Statt des Standardservers kann man auch den der Uni Leipzig (dict.uni-leipzig.de) benutzen, um ein deutsches Wörterbuch zu bekommen.

Die Tipps waren an sich ja ganz gut, aber eins hat mich gestört. Mit dem lokalen dictd-Server habe ich nur Übersetzungs-Wörterbücher, aber keine Grammatik-Nachschlagewerke. Benutze ich den Server der Uni, habe ich das zwar, aber es fehlt die Übersetzung. Daher kam noch ein Tipp von einem der Kommentatoren in besagtem Artikel: GoldenDict. GoldenDict ist ebenfalls in den Paketquellen enthalten und kann die dict-Dateien aus den Paketquellen benutzen, aber außerdem mit diversen anderen Quellen umgehen, unter anderem die installierten Rechtschreib-Wörterbücher und Wikis. Voreingestellt sind bereits die englische und deutsche Wikipedia sowie das englische und deutsche Wiktionary. Auerßdem kann man einstellen, welche Quellen in welcher Reihenfolge eingestellt werden.

Der einzige Nachteil gegenüber dem Gnome-Wörterbuch ist die fehlende Integration ins Panel und in Gnome-Do. Aber angesichts der umfangreichen Möglichkeiten kann ich darauf durchaus verzichten.

GoldenDict - Startfenster

GoldenDict - Wörterbuchauswahl

GoldenDict - Beispielsuche

Ich hab’ es getan!

Dienstag, 18. Mai 2010

So, ab jetzt darf ich mich auch einen Blogger schimpfen. Und muss mich erst mal bei Didi bedanken, der mir den letzten Stoß gegeben hat, bevor ich endlich gesprungen bin.

So, zu meiner Wenigkeit: Meine Name ist Felix, ich bin im Moment noch Schüler. Blogs lese ich seit ein paar Jahren, seit einiger Zeit bin ich auch als Kommentator regelmäßig in einigen Blogs zu lesen. Da ich bis jetzt noch nicht soweit gegangen bin, einen Blog zu eröffnen, habe ich in letzter Zeit viel gebuzzt. Wer will, kann mir da ja folgen. Ich interessiere mich für Technik, Software, Ubuntu/Linux, Firefox und alles rund ums Web, insbesondere als Entwickler.

Ich bin seit 3 Jahren Linux-Nutzer und Ubuntu-Freund, Windows ist öfters mal mein Lieblingsopfer, auch wenn ich Seven noch im Dual-Boot installiert habe. Von Apple und dessen Produkten halte ich wenig…

Meiner Buzz-Seite kann man vielleicht entnehmen, dass ich ein Google-Freund bin, auch wenn ich dem großen G nicht alles blind anvertraue. Aber die Dienste sind nun mal gut, da kann man nichts sagen. Dafür mag ich Twitter nicht.

Zu meinen Top-Five-Blogs:

  • HorstScheuer.net: gemütliche kleine Runde mit hochinteressanten Themen rund um Software
  • Blog aus Hannover-Linden: Didi ist auch Stamm-Kommentator beim Horst, Themen sind ähnlich.
  • Caschys Blog: Sollte bekannt sein, hat immer gute Tipps auf Lager
  • Webdomination: Gute Software-Perlen für Windows, manchmal auch zu Ubuntu
  • aptgetupdate: vor allem rund um Apple/Mac, aber auch immer wieder was zu Linux, kleinen Games oder was zum schmunzeln.

Meine Blogroll ist im Moment noch überschaubar, da wird demnächst noch einiges drin landen.